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Friday, December 16, 2011
Start: 20:00
End: 22:00

Die Satellitenmission GOCE vermisst das Gravitationsfeld der Erde mit bislang unerreichter Genauigkeit. Das Geoid (siehe Abbildung // Quelle: ESA) ist die Oberfläche eines globalen, ruhend gedachten Ozeans. Das Geoid wird durch die Schwerkraft geformt. Diese ist keineswegs überall gleich, wenngleich die Schwankungen sehr klein sind. GOCE ist ein erdwissenschaftlicher Satellit. Für die Ozeanographie dient das Geoid als globale Referenzfläche, gleichsam eine die Erde umspannende Wasserwaage, mit deren Hilfe die Strömungssysteme der Weltmeere direkt erfassbar werden. Gleichzeitig geben die gemessenen Variationen der Größe der Erdanziehung einen Einblick in die Massenverteilung und Dynamik des Erdinneren.

Prof. Dr. Reiner Rummel
Institut für Astronomische und Physikalische Geodäsie
Technische Universität München

Friday, January 20, 2012
Start: 20:00
End: 22:00

Prof. Neuhäuser erläutert die verschiedenen Methoden zur Detektion und Beobachtung von extrasolaren Planeten, also von Planeten, die um andere Sterne kreisen.

Dabei stellt er auch ein neues Verfahren vor, das im Jahre 2010 erstmals erfolgreich sowohl vom Erdboden aus von der Universitäts-Sternwarte Jena als auch von dem Weltraumteleskop Kepler aus angewendet werden konnte - die Transit-Zeit-Variations-Methode. In dem bodengebundenen Projekt arbeitet die Gruppe von Prof. Neuhäuser auch mit der Sternwarte der Astronomie Stiftung Trebur und grossen Amateursternwarten zusammen.

Prof. Dr. Ralph Neuhäuser
Astrophysikalisches Institut und Universitäts-Sternwarte
Jena