Aktuelle Nachrichten

aus allen Wissensgebieten

Physik

Standardmodell der Physik experimentell bestätigt

Wissenschaftlicher Meilenstein: Forscher der Universität Karlsruhe beteiligt

Wenn Physiker vom "Standardmodell" sprechen, meinen sie ihr Bild von der Welt der kleinsten Teilchen und der Kräfte zwischen ihnen. Es beschreibt unter anderem exotische Materie, die sich in Antimaterie und zurück verwandeln kann. Zu den Teilchen mit dieser Fähigkeit gehört das Bs-Meson. Forsche...

Biologie

Neue Risikobewertung des Vogelgrippe-Virus H5N1

FLI: Hohe Gefährdung für Nutzgeflügel in Deutschland

"Die Gefahr einer Einschleppung des Geflügelpestvirus H5N1 Asia über infizierte Wildvögel ist in Deutschland hoch", so der Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI), Prof. Thomas Mettenleiter. "Der Ausbruch der Geflügelpest in Sachsen hat dies eindrücklich bestätigt". Daher empfiehlt d...

Technik

Mobilfunkstandorte

Konfliktpotenziale trotz weiter verbesserter Zusammenarbeit noch nicht ganz ausgeräumt

Mobilfunk gehört heute zur unverzichtbaren Infrastruktur. Nicht nur die UMTS-Technologie, auch die von Nutzern gewünschte flächendeckende Versorgung erfordern einen weiteren Ausbau der Sendeanlagen. Dieser sollte jedoch möglichst weitgehend im Einklang zwischen Mobilfunkbetreibern, Städten und ...

Biologie

Wissenschaftler lüften das Geheimnis des "Süßwasser-Geschmacks"

Wasser schmeckt süß, wenn es Hemmstoffe wegspült, die die Süßgeschmacks-Rezeptoren im Mund blockieren. Paradoxerweise zählen auch die Süßstoffe Saccharin und Azesulfam K zu diesen Hemmstoffen. Dies fand jetzt ein deutsch-amerikanisches Wissenschaftlerteam heraus, zu dem auch Forscher des Deu...

BiologieTechnik

Projekt "Biosafety" startet Freilandversuch zu Forschungszwecken

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Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit erteilt Genehmigung

Das vom BMBF geförderte Projekt "Zur biologischen Sicherheit gentechnisch veränderten Getreides" (Biosafety) wird seit April 2005 im Rahmen des Biosicherheitsprogramms der Bundesregierung "Biologische Sicherheit gentechnisch veränderter Pflanzen" gefördert. Neben dem Institut für Phytopathologi...

Technik

Elektroniktod statt Rosttod?

Welchem Autofan glänzen nicht die Augen, wenn er einen "Flügeltürer-Mercedes" oder einen "Jaguar E-Type" durch die Straßen fahren sieht. Heute gebauten Autos könnte das Schicksal blühen, dass wir Sie in 30 Jahren nicht mehr auf der Strasse, sondern nur noch im Museum besichtigen dürfen.

Informationstechnik

Suchmaschinen schließen Lücken

Die neue Suchmaschine muss medienspezifische 
Merkmale analysieren können 
Foto: TU Berlin, Fachgebiet Nachrichtenübertragung

Neues europäisches Exzellenznetzwerk zur Analyse von Multimediainhalten

Der rasante Fortschritt in der digitalen Kommunikation lässt die Menge der digitalen Audio- und Videodaten rasch anwachsen. Es entsteht ein dringender Bedarf an effizienten, medienspezifischen Suchmaschinen, die Nutzern die Suche nach Medieninhalten erleichtern. Mit Beginn des Jahres 2006 nahm ein ...

BiologieTechnik

Quantitative Fluoreszenzmikroskopie per Knopfdruck

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Wissenschaftler aus Göttingen entwickeln neue Methoden zur quantitativen Analyse molekularer Prozesse.

Moleküle sind die Grundbausteine jeden Lebens. Um zu verstehen, wie die Prozesse des Lebens funktionieren - wie zum Beispiel Nervenzellen Informationen kodieren und weiterleiten - ist die Analyse der molekularen Grundlagen solcher Vorgänge unerlässlich. Seit etwa zwei Jahrzehnten nutzen Wissensch...

Biologie

Trinkverhalten genetisch beeinflusst

Nach ein, zwei Gläsern Wein mit dem Trinken aufzuhören, fällt vielen Menschen schwer. Das kann an den Genen liegen: Wissenschaftler des Nationalen Genomforschungsnetzes (NGFN) entschlüsselten zwei Varianten im Gen CRHR1, die unsere Trinkgewohnheiten beeinflussen. Betroffene betrinken sich im Sch...

Astronomie

Sternenbeben enthüllt verborgenen Aufbau eines Neutronensterns

Oberflächenmuster für verschiedene Verwindungsoszillationen, die möglicherweise durch den Hyperflare angeregt wurden. Die Farbcodierung und Länge der Pfeile kennzeichnen die Stärke der Schwingungen. 

Bild: Max-Planck-Institut für Astrophysik

Forscherteam gelingt es mit seismologischen Methoden erstmals ins Innere eines extrem kompakten Himmelkörpers zu blicken

Ein amerikanisch-deutsches Team von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Astrophysik und der NASA hat mit Hilfe von Messungen des "Rossi X-Ray Timing Explorer", eines Röntgensatelliten der NASA, die Dicke der Kruste eines Neutronensterns bestimmt. Neutronensterne sind die dichtesten Objek...

BiologiePhysik

Würfelt die Natur beim Nervenwachstum?

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Eine gefärbte Nervenzelle. Rechts unten der vergrößerte Ausschnitt wurde näher untersucht

Untersuchungen Leipziger Physiker um Prof. Dr. Josef Käs zeigen: Wachstumsverhalten von Neuriten wird durch den Zufall bestimmt. Nervenzellen nutzen störendes Rauschen zur Signalverstärkung.

Biologie

Wann Bewegungsmuster Gefahr bedeuten

RUB-Biopsychologen in Current Biology

Warum hat ein Reh weniger Angst vor einem Auto als vor einem Menschen, der zu Fuß geht? Warum ist es so viel leichter wilde Vögel und andere Tiere zu beobachten, wenn man sich in einem Boot oder auf einem Fahrrad fortbewegt? Die Mechanismen, die Flucht und andere basale soziale and kommunikative V...

BiologieTechnik

Gentoxizitätsmessung und Mikroroboter für die Nanowelt

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Mikroroboter für die Nanowelt.

Die Messung von Gentoxizität im Schnellverfahren sowie Mikroroboter für die Mikrosystemtechnik und Nanotechnologie - mit diesen beiden Projekten wird die Universität Oldenburg vom 24. bis 28. April 2006 auf der Hannover Messe vertreten sein. Die Entwicklungen des Instituts für Biologie- und Umwe...

BiologieInformationstechnik

Arche Noah

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Arten schützen - dank Informatik

Was haben Zoologische Gärten mit Informatik zu tun? Damit die Zoos ihre Funktion als Arche Noah für bedrohte Tierarten erfüllen können, sind sie weltweit miteinander vernetzt. Sie sammeln und organisieren Informationen über ihre Tiere mit Hilfe globaler Datenbanken und koordinieren weltweite Zu...

Astronomie

Hunderttausende Sterne und Galaxien im scheinbaren Nichts

Dieser kleine Bildausschnitt zeigt die hellste Galaxie in einem der beobachteten Felder. Die Spiralgalaxie enthält Milliarden von Sternen und ist ca. 60 Millionen Lichtjahre entfernt, kosmologisch betrachtet ein Katzensprung. Allerdings wurde das Licht zu einer Zeit ausgesendet, als auf der Erde gerade die Dinosaurier ausgestorben waren. Mit roten Quadraten markiert sind einige Galaxien (sog. Lyman-break galaxies), die extrem weit entfernt sind und hier nur als sehr schwache Lichtpunkte zu erkennen sind. Das Licht dieser Galaxien war mehr als 11 Milliarden Jahre unterwegs, bevor es auf den Chip der Kamera gefallen ist. Das entspricht mehr als 80% der Zeit seit dem Urknall.
(c) AIfA der Universität Bonn

Bonner Astronomen werten Beobachtungsdaten der europäischen Südsternwarte aus

Die Weltgemeinschaft der Astronomen verdankt Wissenschaftlern der Universität Bonn neue Einsichten in den Sternenhimmel: Mitarbeiter des Argelander-Instituts für Astronomie haben aus Beobachtungsdaten der europäischen Südsternwarte in Chile in jahrelanger Rechenarbeit 63 Bilder gewonnen, die unt...

GeologieTechnik

Der Blick in das Innere der Wolken

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Beispiel eines Vertikalschnitts durch ein frontales Wolkensystem, das sich bis in zehn Kilometer Höhe erstreckt. Die Daten wurden durch ein vom Boden eingesetztes Wolkenradar erfasst. Die unterschiedlichen Farben geben einen Hinweis auf die Signalstärke der Radarrückstreuung.
Foto: GKSS-Forschungszentrum Geesthacht

Am Freitag, den 21. April 2006 wird der Erdbeobachtungssatellit CloudSat von der NASA auf der amerikanischen Vandenberg Air Force Base in seine Umlaufbahn geschossen. Ausgerüstet mit spezieller Radartechnologie ermöglicht CloudSat den Blick in das Innere von Wolken und liefert Wetter- und Klimafor...

ChemieInformationstechnik

Chemische Speichereinheiten

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Oszillierende chemische Reaktionen können durch Licht erzeugte Muster konservieren.

Oszillierende chemische Reaktionen laufen jenseits des thermodynamischen Gleichgewichts ab. Am besten untersucht sind die Belousov-Zhabotinsky-Reaktionen (BZ). Dabei wird z.B. eine Dicarbonsäure durch Bromat in saurer Lösung oxidiert. Als oszillierender Katalysator dient ein Redoxsystem, dessen ox...

AstronomieBiologieTechnik

Mit Mikrotechnik zum Mars

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Ein Lab-on-a-Chip-System zur Analyse von Bodenproben vom Mars wird auf dem Produktmarkt Mikrotechnik / Neue Materialien auf der Hannover Messe vom 24. bis 28. April präsentiert. Organisiert vom IVAM Fachverband für Mikrotechnik, vereint der Produktmarkt auf der MicroTechnology über 50 Aussteller ...

Astronomie

Gammastrahlen zeugen von "fossilem Licht" im All

Gammastrahlen aus Quasaren verändern sich auf dem Weg durch den intergalaktischen Raum.

RUB-Astrophysiker berichten in NATURE

Das europäische H.E.S.S.-Experiment aus Gammastrahlen-Teleskopen in Namibia hat zum ersten Mal hochenergetische Photonengammastrahlung von zwei weit entfernten Quasaren nachgewiesen. "Es ist eine Überraschung, dass diese Objekte mit dem H.E.S.S.-Experiment nachgewiesen wurden. Hochenergetische Pho...

BiologieInformatikPhysik

Warum Nervenzellen schneller arbeiten als die Theorie erlaubt

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Modellvorstellung der kooperativen Arbeitsweise von Natriumkanälen und dem damit verbundenen sprunghaften Anstieg eines Aktionspotentials in Nervenzellen von Säugetieren. Durch ihr kooperatives Öffnen setzt ein starker Natriumeinstrom in die Zelle bereits in den ersten 200 Mikrosekunden ein.
Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation

Göttinger und Bochumer Wissenschaftler finden Hinweise auf neuen Mechanismus, mit dem unsere Nervenzellen in der Lage sind, Signale zu filtern und selektiv weiterzuleiten