Egon Schweidler
Egon Schweidler, bis 1918 Ritter von Schweidler (* 10. Februar 1873 in Wien; † 10. Februar 1948 in Seeham in Salzburg) war ein österreichischer Physiker.
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Leben
Er habilitierte sich 1899 an der Universität Wien, und wurde 1911 zum ausserordentlichen Professor ernannt. Von 1911-1926 leitete er den Lehrstuhl für Experimentalphysik an der Universität Innsbruck , wo er 1924 Dekan und 1925/26 Rektor war. 1926 kehrte er im Rahmen seiner Berufung auf das Ordinariat am II. Physikalischen Institut der Universität Wien in der Türkenstraße nach Wien zurück. Dort wirkte er zugleich als Sekretär (1929–1933), Generalsekretär (1933–1938) und Vizepräsident (1939–1945) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.
Bedeutung
Er wies 1899 mit Stefan Meyer u.a. den statistischen Charakter des radioaktiven Zerfalls bzw. die magnetische Ablenkbarkeit der Beta-Strahlung als schnelle Elektronen nach. Er wird zusammen mit Stefan Meyer zu den Pionieren der Erforschung der Radioaktivität gezählt.
Werke
- Die atmosphärische Elektrizität, 1903 (mit H. Mach)
- Standardwerk über Radioaktivität, (mit S. Meyer), 1916 (2.Auflage 1927 )
Quellen
- Wolfgang L. Reiter : Stefan Meyer: Pioneer of Radioactivity 2001
Weblinks
| Personendaten | |
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| NAME | Schweidler, Egon |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | Physiker, wies 1899 mit S. Meyer die magnetische Ablenkbarkeit der Beta-Strahlung nach. |
| GEBURTSDATUM | 10. Februar 1873 |
| GEBURTSORT | Wien |
| STERBEDATUM | 10. Februar 1948 |
| STERBEORT | Seeham (Salzburg) |

