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«July 31, 2007 - October 29, 2007»
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Start: 20:00
End: 21:30

Wie gewohnt beginnt das Vortragsprogramm mit einem Überblick über die besonderen Beobachtungsmöglichkeiten der nächsten Monate. Ob Einsteiger in die Materie oder fortgeschrittener Beobachter, hier erfahren Sie, wann es sich lohnt, Ausschau nach ungewöhnlichen astronomischen Ereignissen zu halten.

Volker Heinrich

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08 / 31
Start: 20:00
End: 21:30

Der Blick zu den Planeten führt uns über zig Millionen Kilometer weit weg von unserer Erde - und das Ganze "live" am Okular. Aber was kann man eigentlich sehen? Mit einem kleinen Teleskop lassen sich z. B. die Sonnenflecken, die Ringe des Saturn, die hellsten Jupitermonde oder die Phasen der Venus mit eigenen Augen entdecken. Und vieles mehr, wie Sie sehen werden.

Stefan Karge

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09 / 7
Start: 20:00
End: 21:30

Mit Beginn der Raumfahrt und der Einführung des NAVSTAR-GP-Systems oder des GLONASS bietet sich heute jedem die technische Möglichkeit, die eigene Position durch die Beobachtung von "künstlichen Sternen" (Satelliten) zu bestimmen. Selbst kleine Empfänger geben den Standort auf 10 m genau an. Wie aber erreichen Vermessungsingenieure aus denselben Daten eine Genauigkeit von 1 cm? Weiteres zur satellitengestützten Positionierung im Vortrag.

Dietmar Bönning

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09 / 14
Start: 20:00
End: 22:00

Dr. Gillessen
MPI Garching

Start: 20:00
End: 21:30

Wie ein unbedeutendes Nebelfleckchen erscheint der lichtschwache Hind-Nebel im Sternbild Stier. Doch hinter diesem Vorhang aus Gas und Staub verbirgt sich ein ungewöhnlicher Stern: T Tauri. Unregelmäßige Helligkeitsausbrüche, turbulente Gasströme und ein sehr starkes Magnetfeld sind nur einige Merkmale dieses exotischen Himmelsobjekts. Mittlerweile gilt T Tauri als Prototyp einer Klasse von jugendlichen Sternen in der wilden Endphase ihrer Entstehung.

Fabiano Pinto

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Start: 20:00
End: 21:30

Elemente von Wasserstoff bis Eisen werden durch Fusionsprozesse in Sternen erzeugt. Doch woher kommen die wirklich schweren Elemente wie Silber, Blei oder Gold?. Sie werden in Supernovae oder Akkretionsscheiben durch Einfang von Neutronen gebildet. Der Vortrag gibt einen Einblick in die 'Alchemie' der Natur.

Sebastian Heß

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09 / 28
Start: 20:00
End: 21:30

Als Asteroiden, Kleinplaneten oder Planetoiden bezeichnet man die kleineren Himmelskörper des Sonnensystems. Im November vergangenen Jahres gelang dem Vortragenden zusammen mit Rainer Kling auf der Taunus-Sternwarte die erste Asteroiden-Entdeckung des Physikalischen Vereins. Über die Eigenschaften dieser Vagabunden unseres Sonnensystems, mit welchen Methoden diese entdeckt werden können und wie sie letztendlich zu ihrem Namen kommen, gibt dieser Vortrag Einblicke.

Erwin Schwab

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10 / 5
Start: 20:00
End: 21:30

Wettersatelliten, GPS-Navigation, Satelliten-TV - alltägliche Dinge, die wir kaum noch wahrnehmen. Dabei war es gestern erst 50 Jahre her, dass der erste künstliche Erdsatellit seine Umlaufbahn erreichte. Heute wollen wir uns daran zurückerinnern, welchen Schock und auch Euphorie eine kleine Metallkugel auslöste, die nicht viel mehr konnte, als Piepstöne auszusenden - und uns vergegenwärtigen, was binnen 50 Jahren daraus gemacht wurde.

Volker Heinrich

10 / 6
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10 / 12
Start: 20:00
End: 21:30

Was ist Zeit? Sie ist eines der geheimnisvollsten Phänomene. Sie ist die Abfolge des Geschehens, die als Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, sowie am Entstehen und Vergehen der Dinge erfahren wird (so der Brockhaus). Ihre Messung wurde zur Notwendigkeit als die Menschen sesshaft wurden. Für den Ackerbau musste die Zeit der Saat und Ernte bestimmt werden. Vor 6000 Jahren wurden die ersten "Uhren" entwickelt, die bis heute immer genauere Zeitangaben bis zu den Atomuhren liefern. Aber so einfach, wie es scheint, ist das Phänomen Zeit nicht.

Brigitte Peglow

10 / 13
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Start: 20:00
End: 22:00

Die ägyptischen Pyramiden sind überraschend genau nach den Himmelsrichtungen orientiert: Ost- und Westkanten der riesigen Bauten zeigen mit einer Differenz von nur wenigen Bogenminuten zum Nordpunkt des Himmels. Nach einer in der Zeitschrift Nature präsentierten Erklärung sollen die Baumeister die Nordrichtung dadurch bestimmten haben, dass sie die Sterne Kochab und Mizar bei ihrem gleichzeitigen Meridiandurchgang anvisierten. Aber diese These hat Schwächen, wie Dr. Krauss in seinem Vortrag erklären wird.

Dr. Rolf Krauss
Museum für Vor- und Frühgeschichte
Berlin

Start: 20:00
End: 21:30

Alle Hinweise deuten auf eine große Katastrophe hin: die Ur-Erde stieß mit einem anderen Planeten zusammen, aus den Trümmern bildete sich unser vergleichsweise riesiger Trabant. Darüber hinaus ist anscheinend genau ein solcher Mond ideal für die Stabilisierung der Erddrehung, das Abfangen von kosmischen Geschossen, nicht zu starke und nicht zu schwache Gezeiten und letztendlich für die Entstehung des Lebens.

Martin Stammberger

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Start: 19:30
End: 21:30

Da wir nicht täglich mit 90 % der Lichtgeschwindigkeit durch ein Wurmloch zu unserem Arbeitsplatz in der Nähe eines Schwarzen Lochs fliegen, sondern in einem durch die Newtonschen Gesetze sehr gut beschriebenen Zwickel des Universums leben, konnten wir leider keinen intuitiven Zugang für die spezielle und allgemeinrelativistische Raumzeit entwickeln. Dank schneller Rechner und moderner Computergraphik können wir aber heute die relativistischen Effekte simulieren und visualisieren. Man „versteht“ sie dadurch zwar auch nicht, aber man sieht sie wenigstens. Im ersten Teil geht es um das Aussehen schnell bewegter Objekte, also um Effekte der speziellen Relativitätstheorie. Hier ergeben sich durch das Zusammenwirken von Lorentz-Kontraktion und endlicher Lichtgeschwindigkeit überraschende Effekte, die erstaunlicherweise erst über 50 Jahre nach Einsteins fundamentaler Arbeit von 1905 erkannt und richtig beschrieben wurden. Im zweiten Teil werden die Effekte der gravitativen Lichtablenkung in der Schwarzschild-Metrik visualisiert. Was würde man in der Nähe von Neutronensternen, Schwarzen Löchern und Wurmlöchern sehen?

Prof. Dr. Hanns Ruder
Institut für Astronomie und Astrophysik
Universität Tübingen

10 / 25
10 / 26
Start: 20:00
End: 21:30

Alles schon entdeckt? Sollte man meinen. Doch weit gefehlt. Mit der Entwicklung neuer Detektortechnik können bis heute immer wieder neue, bisher unbekannte Galaxien entdeckt werden. Die Spanne reicht von leuchtschwachen Riesen bis zu kleinen Zwerggalaxien. Andere verstecken sich hinter dem Band der Milchstraße. Hier muss technisch ein bisschen getrickst werden, um sie sichtbar zu machen. Spannende Entdeckungen warten auf Sie.

Stefan Karge

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