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«March 15, 2006 - June 13, 2006»
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Start: 20:00
End: 22:00

Die Astrobiologie befasst sich damit, das Leben und die Prozesse, die zu seiner Entstehung, Evolution und Ausbreitung führen, zu untersuchen, und zwar nicht als terrestrisches Einzelereignis, sondern als planetares Phänomen, eingebettet in die Evolution unseres Universums.

Hierzu werden die Beobachtungen verschiedenster Disziplinen zusammengetragen, wie der Radioastronomie, der Planetenforschung, der Paläontologie, der Molekularbiologie und der Ökologie, um so mögliche Szenarien aufzuzeichnen, die zur Entstehung und Ausbreitung des Lebens führen können. Es werden die verschiedenen Evolutionsstufen diskutiert von der Entstehung biogener Elemente und der Bildung komplexer organischer Verbindungen bis hin zur Entstehung und Evolution des Lebens und seiner Anpassung an Extrembedingungen. Aufbauend auf dieser Kenntnis wird auf Lebensmöglichkeiten außerhalb der Erde eingegangen, z.B. in unserem Sonnensystem auf unserem Nachbarplaneten Mars oder dem Jupitermond Europa, sowie auf Mechanismen der Ausbreitung des Lebens in unserem Sonnensystem und darüber hinaus.

Dr. Gerda Horneck

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Start: 19:00
End: 20:00

Der scheinbar leere Weltraum ist mit einer Vielzahl mikroskopisch kleiner Materieteilchen angefüllt, sogenanntem kosmischem Staub. Diese Teilchen werden in unserem Planetensystem von zahlreichen Himmelskörpern wie den Kometen, Asteroiden und Monden freigesetzt. Interstellarer Staub dringt aber auch von außen in unser Planetensystem ein. Staubteilchen tragen wichtige Informationen über ihren Ursprungsort und über Veränderungen, die sie im Laufe ihrer Entwicklung erfahren haben. Bei der Bildung unseres Sonnensystems vor 4,6 Mrd. Jahren war kosmischer Staub ein wesentlicher Bestandteil des Baumaterials, aus dem die Sonne, die Planeten und die übrigen Himmelskörper unseres Sonnensystems entstanden sind. Die Kometen gehören zu den ältesten Überresten aus der Frühzeit des Sonnensystems. Untersuchungen des kosmischen Staubs und von Kometenmaterial können daher wesentliche Informationen über die Prozesse liefern, die bei der Entstehung von Planetensystemen eine Rolle spielen.

Dr. Harald Krüger

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Start: 20:00
End: 21:30

Friedrich W. Volck

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Start: 20:00
End: 21:30

Alessandro Brillante

Start: 20:00
End: 22:00

Seit nunmehr über einem Mars-Jahr bzw. zwei Erdjahren - Ziel waren mindestens 90 Tage - erkunden die NASA-Rover Spirit und Opportunity die Oberfläche unseres Nachbarplaneten Mars. Mit dabei sind die miniaturisierten Mössbauer-Spektrometer von der Universität Mainz, mit denen die mineralische Zusammensetzung der Gesteine und der Böden bestimmt wird, um Beweise oder Hinweise auf das Vorhandensein von Wasser in der Frühzeit des Planeten zu finden.

Dr. Göstar Klingelhöfer
Institut für Anorganische und Analytische Chemie
Johannes Gutenberg Universität Mainz

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Start: 17:15
End: 19:00

"The Path to Fusion Power": Physikalisches Kolloquium mit Prof. Ch. Llewellyn Smith, Direktor UKAEA Culham Science Center, Großbritannien - Freitag, 28. April 2006, 17.15 Uhr im großen Hörsaal des Physikalischen Instituts, Philosophenweg 12 - Interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen
Die Kernfusion, welche die Energie für die Sonne und die Sterne liefert, hat das Potential, eine fast unerschöpfliche Energiequelle zu sein, die klimaverträglich und intrinsisch sicher ist. Der europäische Fusionsreaktor JET (Joint European Torus) hat 16 Megawatt Fusionsleistung erzeugt, und der Bau einer Anlage mit einer Leistung von 500 Megawatt, das internationale Projekt ITER (International Tokamak Experimental Reactor) ist beschlossen und wird sehr bald in Frankreich beginnen.

Prof. Ch. Llewellyn Smith

Direktor UKAEA Culham Science Center,
Großbritannien

Start: 20:00
End: 21:30

Bruno Deiss

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Start: 18:30
End: 20:00

Prof. Dr. Dr. h.c. ANTON ZEILINGER

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Start: 20:00
End: 21:30

Patrick Diel

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Start: 09:30
End: 12:30

Hermann Adrian

Start: 10:30
End: 12:00

Fast hundert Jahre nach ihrer Entdeckung bleibt die Supraleitung ein Brennpunkt der modernen Physik. Der widerstandslose Stromtransport im Supraleiter entsteht dadurch, dass sich bei tiefen Temperaturen alle freien Ladungsträger perfekt aufeinander abgestimmt durch das Material bewegen. Die letzten Jahrzehnte haben Supraleitung in immer neuen Materialklassen zu Tage gebracht. Es ist sehr wahrscheinlich, dass es verschiedene Mechanismen der Supraleitung gibt. Die Erforschung der Ursachen für die Supraleitung fördert immer neue interessante Effekte zu Tage, und die beachtlichen Sprungtemperaturen der so genannten Hochtemperatursupraleiter lassen vielfältige Anwendungen zu. Doch das große Ziel - Supraleitung bei Raumtemperatur - bleibt vorerst unerreicht. Hier stellt die Natur die Wissenschaft vor große Herausforderung.

Professor Dr. Carsten Honerkamp

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Start: 18:30
End: 20:00

Prof. Dr. Dr. h.c. ANTON ZEILINGER

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Start: 20:00
End: 21:30

Sighard Schräbler

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Start: 09:30
End: 12:30

Heini Wernli

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Start: 18:30
End: 20:00

Prof. Dr. Dr. h.c. ANTON ZEILINGER

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Start: 20:00
End: 21:30

Martin Stammberger

Start: 20:00
End: 22:00

Seit Jahrhunderten war es ein Traum, extrasolare Planeten zu entdecken. Vor 10 Jahren gelang es erstmalig, indirekt einen solchen extrasolaren Planeten nachzuweisen. Inzwischen sind ueber 170 extrasolaren Planeten entdeckt worden. Verblüffenderweise zeigen viele dieser Planeten ganz andere Eigenschaften als die Planeten unseres Sonnensystems.

So laufen einige auf sehr exzentrischen Bahnen und andere in extrem kleinen Abstand um ihren Mutterstern. Kürzlich wurde auch ein Planet mit einer Masse von nur etwa 7 Erdmassen entdeckt. Fuer einige dieser Planeten konnten die wahren Massen durch genaue astrometrische Messungen bestimmt werden. Bei 7 anderen Planeten gelang es durch Beobachtung von Planetenfinsternissen nicht nur, die genauen Massen zu bestimmen, sondern sogar deren Durchmesser abzuleiten und etwas über den inneren Aufbau und in einem Falle sogar etwas über dessen Atmosphäre in Erfahrung zu bringen.

Dr. Eike Günther
Thüringer Landessternwarte
Tautenburg

Start: 20:00
End: 22:00

Auch das Weltall hat seine staubigen Ecken. Staub beobachtet man in den verschiedensten Regionen des Universums: um sterbende Sterne, in Molekülwolken und jungen Planetensystemen, in fernenn Galaxien und bei uns hier zuhause im Sonnensystem. Ohne ihn gäbe es keine Planeten und kein Leben. Im Vortrag werden wir eine Reise unternehmen zu den staubigsten Orten im Kosmos. Es wird dargestellt, wie der Staub entsteht und vergeht und welche wichtige Rolle er im ewigen Materiekreislauf spielt.

Dipl.Phys.Jens Rodmann
MPI für Astronomie in Heidelberg

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Start: 09:30
End: 12:30

Thomas Trefzger

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Start: 18:30
End: 20:00

Prof. Dr. Dr. h.c. ANTON ZEILINGER

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Start: 20:00
End: 21:30

Volker Heinrich

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Start: 09:30
End: 12:30

Lutz Koepke

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Start: 18:30
End: 20:00

Prof. Dr. Dr. h.c. ANTON ZEILINGER
Gastredner Prof. Dr. IMMANUEL BLOCH (Johannes Gutenberg-Universität Mainz)

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Start: 20:00
End: 21:30

Brigitte Peglow

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Start: 20:00
End: 21:30

Fabiano Pinto
Amman Steinberg

06 / 10
06 / 11
06 / 12
06 / 13
Start: 18:30
End: 20:00

Prof. Dr. Dr. h.c. ANTON ZEILINGER
Gastredner Prof. Dr. HARALD FRITZSCH (Ludwig-Maximilians-Universität München)