Jean Gaston Darboux
Jean Gaston Darboux (* 14. August 1842 in Nîmes/Languedoc; † 23. Februar 1917 in Paris) war ein französischer Mathematiker.
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Leben
Darboux wurde ausgebildet an der École Normale Supérieure in Paris. Sein Studium der Mathematik erfolgte ebenfalls in Paris an der Sorbonne. 1873 wurde Darboux Professor an der Sorbonne und assistierte Joseph Liouville.
Darboux trug wesentlich zur Entwicklung der Differentialgeometrie seiner Zeit bei. Er wandte die Methoden der Analysis auf Kurven und Oberflächen an (Darboux-Summen) und übertrug das Theorem der algebraischen Integrale als erster auf orthogonale Systeme in n Dimensionen.
Auch zur Theorie der analytischen Funktionen trug er bei und bewies die Existenz von Integralen kontinuierlicher Funktionen.
Der Darboux-Vektor beschreibt in der Differentialgeometrie die Winkelgeschwindigkeit des begleitenten Dreibeins einer Kurve oder einer Regelfläche. Er wird bei Kurven folgendermaßen berechnet:
Bei Regelflächen gilt hingegen: 
Darboux war Mitherausgeber der Werke von Fourier und Lagrange.
Jean Gaston Darboux starb am 23. Februar 1917 in Paris.
Siehe auch:
Veröffentlichungen
- Lecons sur la théorie des surfaces. 3 Bde. Paris (1887-93)
- Cours de géometrie de la Faculté des sciences. 2 Bde. Paris (1887-1888)
Weblinks
- Literatur von und über Jean Gaston Darboux im Katalog der DDB
- Biographie von Jean Gaston Darboux (en.)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Darboux, Jean Gaston |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | französischer Mathematiker |
| GEBURTSDATUM | 14. August 1842 |
| GEBURTSORT | Nîmes/Languedoc |
| STERBEDATUM | 23. Februar 1917 |
| STERBEORT | Paris |
Kategorien: Mann | Franzose | Mathematiker | Hochschullehrer | Wissenschaftler | Geboren 1842 | Gestorben 1917

