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«September 30, 2012 - December 29, 2012»
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Start: 20:00
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Aktueller Stand der internationalen Projekte in Europa und den USA und ihre Herausforderungen an die Systemingenieure

Dr.-Ing. Hans J. Kärcher
MT-Mechatronics
Mainz

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Start: 20:00
End: 22:00

Der Raum zwischen den Galaxien und Galaxienhaufen ist nicht leer: Neben interstellarem Gas und Staub, die uns durch ihr Verhalten Kenntnisse über die dort vorliegenden elektrischen und magnetischen Felder sowie die Gravitationsfelder liefern, scheint es noch mehr zu geben. Manche Forscher sagen: „muß“ es geben ! Eine gleichförmig verteilte mysteriöse Substanz, die dunkle Energie, könnte eine Reihe von kosmologisch relevanten Beobachtungen erklären : die beschleunigte Expansion des Universums seit einigen Milliarden Jahren , die präzise Verteilung kleiner Schwankungen in der kosmischen Hintergrundstrahlung und unser quantitatives Verständnis des Wachsens kosmischer Strukturen.
Der Ursprung der Dunklen Energie gehört zu den großen Rätseln, deren Lösung Aufschluss über die Vereinheitlichung von Gravitation und fundamentalen Quanten-Wechselwirkungen liefern könnte.
Grosse astronomische Beobachtungsprogramme versuchen, Quintessenz - eine dynamische Form der dunklen Energie - von einer statischen kosmologischen Konstanten zu unterscheiden. Quintessenz könnte mit einer neuen fundamentalen makroskopischen Kraft verknüpft sein und zu einer geringen Zeitvariation der fundamentalen Konstanten führen.

Prof. Dr. C.Wetterich
Uni Heidelberg

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Start: 20:00
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Das Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) ist ein Radioteleskop, das eine noch niemals erreichte Kombination von Empfindlichkeit und räumlichem Auflösungsvermögen im Bereich der Millimeter- und Submillimeterwellenlängen bietet. Es wird zur Zeit in der Atacamawüste im Norden von Chile auf 5000 Meter über dem Meeresspiegel, einem der trockensten Plätze auf der Erde, gebaut. Im Rahmen einer internationalen kooperation wird ALMA bis Ende 2013 aus 54 Antennen zu je 12 Meter Durchmesser und 12 Antennen zu je 7 Meter Durchmesser bestehen. Erste wissenschaftliche Ergebnisse werden jedoch schon seit September 2011 gewonnen.

Dipl.-Physikerin Sandra Burkutean
Argelander Institut für Astronomie
German ALMA Regional Centre Node
Bonn

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Start: 20:00
End: 22:00

Ob dieser Vortrag wirklich stattfindet ist fraglich, denn an diesem Tag, am 21.12.2012, soll nach dem Maya-Kalender die Welt untergehen.

Wir bleiben aber optimistisch und werden uns, wenn alles gut geht, mit Endzeitszenarien aus astronomischer Sicht befassen. Dass einmal Schluss ist, kann als sicher betrachtet werden, doch bleibt die Frage: „Wie nah (oder fern) ist das Ende?“

Prof. Dr. Gerd Küveler ist am Rüsselsheimer Campus der Hochschule RheinMain tätig. Seine Lehrgebiete sind Ingenieurinformatik und Astrophysik. Sein Hauptforschungsgebiet ist die Automatisierung astronomischer Geräte. Daneben beschäftigt er sich mit der Wechselwirkung zwischen Wissenschaft und Science Fiction. Er ist Verfasser mehrerer Bücher auf unterschiedlichen Gebieten.

Prof. Dr. Gerd Küveler
Hochschule RheinMain
Rüsselsheim

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