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Dass die Welt, in der wir leben, ihren Anfang in einem Urknall-Geschehen genommen haben soll, hat dem Referenten (Jahrgang 1940) schon in seiner Jugend überhaupt nicht gefallen. Als er sich in den 1990er Jahren wieder für die Kosmologie zu interessieren begann, machte er sich auf die Suche nach einer Perspektive für ein neues Weltverständnis.
Es gelang ihm, eine Theorie zu entwickeln, die mit den Beobachtungen übereinstimmt und das Universum ohne Urknall und ohne Expansion beschreibt. Dabei spielte die quantitative Umsetzung des Mach-Prinzips, das von Albert Einstein nach vergeblichen Bemühungen aufgegeben worden war, die entscheidende Rolle.
Dr. Karl-Ernst Eiermann
Diplom-Physiker
Gießen, Wetzlar
Die NASA arbeitet zur Zeit an Technologien, die in Zukunft bemannte Missionen zum Mond erlauben werden. Diese Technologien umfassen Schwerlastraketen und ein Raumschiff für bis zu 6 Personen mit einer Wiedereintrittskapsel. Der nächste Schritt nach dem Mond sind bemannte Dreijahresflüge zum Mars, doch dieser Schritt ist sehr groß. Sinnvoll ist ein Zwischenschritt, der nicht die Kosten und Risiken einer Marsmission birgt, der aber dennoch die Chance bietet, Technologien für den interplanetaren Flug zu testen. Ein solcher Zwischenschritt kann eine bemannte Mission zu einem Asteroiden sein. Erfahrene europäische Raumfahrtingenieure haben eine bemannte Mission zum Asteroiden Apophis entworfen. Dies ist nicht nur eine Konzeptstudie, sondern wurde mit detaillierten Rechnungen belegt. Apophis wird am 13.4.2029 in nur 30000 km Abstand an der Erde vorbeifliegen. Vorgeschlagen wird, ein Raumschiff ein Jahr zuvor zu starten und drei Astronauten die Chance zu geben, einen Monat lang diesen potenziell gefährlichen Asteroiden zu untersuchen - zu Gesamtkosten, die die einer Mondmission nicht übersteigen. Die Technologien könnten direkt für weitere, ähnliche Missionen eingesetzt werden.
Michael Khan
ESA/OPS/GFA Darmstadt
Wissenschaft mal anders - knackig, unterhaltsam, spannend und verständlich!
Wer gewinnt, entscheiden Sie!
Was Sie erwartet:
Junge Wissenschaftler treten an, um Ihnen die Welt zu erklären - oder zumindest ein winziges Stück davon: ob Wissenschaft im Alltag oder faszinierende Forschung: Sie werden staunen.
Franz Ritter: Kristalle - der schöne Weg zur Festkörperphysik
Alfred Ziegler: Warum kann man auf Eis Schlittschuh laufen?
Henner Büsching: Die Reise zum Anfang des Universums oder warum eine heiße Suppe gut gegen die Finanzkrise ist.
Sebastian Heß: Warum es dich fast nicht gibt - Quantenphysik für Nervenstarke
Ioannis Bouras: Frisst uns bald ein Schweizer Schwarzes Loch?
Irina Sagert: Neutronensterne - Klein aber oho
Daniela Szymanski: Lebe lieber ungewöhnlich, denn normal kann jeder!
Moderation: Thomas Ranft
Referenten:
Franz Ritter
Alfred Ziegler
Henner Büsching
Sebastian Heß
Ioannis Bouras
Irina Sagert
Daniela Szymanski
Seit dem im Jahr 1995 der erste Planet entdeckt wurde, der um einen anderen sonnen-ähnlichen Stern kreist, ist bis heute die Anzahl solcher Exoplaneten auf über 420 angestiegen. Es ist sogar gelungen, die Bahnbewegung von einigen Exoplaneten am Himmel direkt zu beobachten.
In dem Vortrag werden zunächst die wichtigsten Beobachtungstatsachen der extrasolaren Planetensysteme dargestellt und mit unserem Sonnensystem verglichen. Die wesentlichen Szenarien der Planetenentstehung werden anschließend vorgestellt. Die Auswirkungen der neuen Beobachtungen auf unser Verständnis des Entstehungsprozesses von Planeten werden diskutiert.
Prof. Dr. Wilhelm Kley
Astronomie & Astrophysik
Universität Tübingen

