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«August 24, 2006 - November 22, 2006»
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Start: 20:00
End: 21:30

Die Nächte werden wieder länger, während sich das Sommerdreieck langsam dem Horizont zu neigt. Neben Beobachtungstipps für kleine Teleskope steht aber unser Sonnensystem wieder im Mittelpunkt. Eine Mondfinsternis Anfang September sowie die Leoniden und Geminiden sorgen für ein himmlisches Spektakel. Highlight im Dezember ist Saturn. Neue Bilder der Mission „Cassini“ werden gezeigt. Faszinierende Einblicke in die Saturnwelt und seinen zahlreichen Monden erwarten uns. Schauen wir es uns an.

Stefan Karge

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Start: 20:00
End: 21:30

Ende der 50er Jahre wurden Astronomen in aller Welt mit einem neuen Himmelsphänomen konfrontiert. Die ersten künstlichen Himmelskörper bevölkerten den Nachthimmel - und sorgten für Verdruss. Immer, wenn die stundenlang belichtete Astroaufnahme von einer hässlichen Satellitenspur gekreuzt wurde, stiegen bittere Flüche gen Nachthimmel. Dass es in den Sommermonaten allerdings auch ganz reizvoll sein kann, Satelliten zu beobachten soll ihnen dieser Vortrag beweisen.

Volker Heinrich

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Start: 20:00
End: 22:00

Galaxien, Quasare,Schwarze Löcher

Dr.Knud Janke, MPI für Astronomie in Heidelberg

Start: 20:00
End: 21:30

Die Sterne leuchten in unterschiedlichen Farben. Mars ist rot, unsere Erde nennt man den "blauen Planeten". Das Universum ist voller Farben. Doch was sind Farben eigentlich? Goethe bezeichnete seine Farbenlehre als eines seiner wichtigsten Werke. Newtons Anhänger vertraten eine andere Auffassung. Anlass genug, um sich einmal damit zu befassen. Es sind ja auch Farben, die uns in Verbindung mit der Spektralanalyse Auskunft über Temperaturen und Zusammensetzung der Sterne liefern.

Martin Stammberger

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Start: 20:00
End: 21:30

Menschen können polarisieren, aber auch Kristalle. Bei der Lichtstreuung wird polarisiert: So ist das Himmelsblau teilweise polarisiert - eine Tatsache, die schon die Wikinger zur Navigation nutzten und auch von Bienen genutzt wird. Die Hintergrundstrahlung, die uns vom Urknall erreicht, das reflektierte Licht von einem klaren See und das Licht von Pulsaren sind allesamt polarisiert. Man sieht Polarisation im Himmel und auf Erden.

Friedrich W. Volck

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Start: 20:00
End: 21:30

12 Jahre nach dem Verglühen der letzten Venus Sonde Magellan, die mit einem Radar 98 % der Venusoberfläche kartographierte, hat die erste europäische Sonde zur Venus am 11. 04. 06 ihr Ziel erreicht. Ausgestattet mit sieben leicht modifizierten Instrumenten, die bereits für Mars Express und Rosetta entwickelt wurden, soll sie die Atmosphäre unseres Schwesterplaneten erforschen. Ist die Venus seismisch aktiv? Wieso rotiert die Venusatmosphäre so schnell? Besitzt die Venus ein schwaches Magnetfeld? Diese und ähnliche Fragen soll Venus Express beantworten.

Alessandro Brillante

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Start: 20:00
End: 21:30

Seine Bilder gelten als eine Mischung aus Genialität und visionären Wahnvorstellungen. Weniger bekannt ist, dass Vincent van Gogh sich selbst als Realist verstand. Gerade seine Bilder mit dem nächtlichen Sternenhimmel verraten seinen Hang zur Wirklichkeitstreue. Anhand der abgebildeten Sternkonstellationen, der Stellung des Mondes oder der Venus lassen sich etliche Gemälde auf Tag und Stunde genau datieren.

Bruno Deiss

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Start: 20:00
End: 21:30

Jeder freut sich am Regenbogen. Doch seine genaue Entstehung ist vielen unbekannt, noch heute glauben einige, dass an seinem Ende ein Schatz zu finden ist... Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von seltsamen Himmelserscheinungen, die durch die Atmosphäre verursacht werden. Geisterhafte Schatten, Brockengespenster und die Fata Morgana narren den Beobachter. In diesen Phänomenen steckt jedoch eine Menge Wissenschaft!

Martin Stammberger

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Start: 20:00
End: 22:00

Dr. Anders Levermann
Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung e.V.
Potsdam

Start: 20:00
End: 21:30

Der jahreszeitliche Wandel des Sternhimmels lässt uns dieser Tage die Sternbilder der Herbstsaison betrachten. Wir wollen heute einen weiten Bogen schlagen vom Anblick mit dem bloßen Auge über die Mythen der Herbststernbilder bis hin zu besonderen Objekten für den Beobachter. Warum darin ein griechischer Held, ein Ungeheuer und die schöne Tochter eines abessinischen Königspaares tragende Rollen spielen, können sie an diesem Abend selbst herausfinden.

Volker Heinrich

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Start: 20:00
End: 21:30

Astronomisches Kopfzerbrechen seit über 150 Jahren: Mitte des 19. Jahrhunderts strahlte Eta Carinae für 50 Jahre als der zweithellste Stern am Nachthimmel. Heute glimmt dort nur noch ein schwaches Lichtlein. Dass diese vornehme Zurückhaltung trügt zeigen neue Beobachtungen: Eta Carinae erweist sich immer mehr als Paradebeispiel für eine Klasse supermassiver, instabiler Riesensonnen mit spektakulären Energie- und Materieausbrüchen. Im Licht dieser Exoten beginnen die Astronomen zu verstehen, was es heißt, wenn Sterne ihre Fassung verlieren.

Fabiano Pinto

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Start: 20:00
End: 21:30

Ein Nebelfleck im Sternbild Andromeda - und darüber einen ganzen Vortrag? Erst Anfang des vergangenen Jahrhunderts war es möglich, die wahre Natur dieses „Nebels“ zu entschlüsseln. Der unscheinbare Nebel entpuppte sich als gewaltiges Sternsystem - und das alles in unserer kosmischen Nachbarschaft. Für uns ein Grund mehr, diese Galaxie zu erforschen. Aber nicht nur die Hightech-Forschung unserer Tage hält einige Überraschungen zu diesem faszinierenden Objekt bereit - mehr dazu im Vortrag.

Stefan Karge

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Start: 20:00
End: 21:30

Forscher haben sich damit abgefunden: Nur ein winziger Bruchteil aller Materie im All ist "sichtbar", der bei weitem größte Teil besteht aus der mysteriösen "Dunklen" Materie. Niemand weiß so recht, woraus sie besteht. "Normale" Materie (wie ausgebrannte Sterne oder Planeten) scheiden als Erklärung aus, und alternative Ideen, etwa eine kleine Änderung der Gravitation, sind genau betrachtet auch keine Hilfe. Woher wir das alles wissen? Das wird der Vortrag erhellen.

Nicole Nesvadba

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Start: 20:00
End: 22:00

Fotoreise durch das Universum

Dipl.Biol. Stefan Seip, Stuttgart

Start: 20:00
End: 21:30

Wir Erdenmenschen haben den Eindruck, die gradlinige Bewegung sei die natürliche Bewegung und dabei dreht sich im Kosmos fast alles um alles. Die Erde dreht sich um die eigene Achse und um die Sonne, die Sonne um das Zentrum der Milchstraße, und die Milchstraße wieder um das Zentrum des Lokalen Gruppe ... Manchmal geht das recht gemächlich und manchmal mit tausend Umdrehungen pro Sekunde.

Friedrich W. Volck

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