Leopold Szondi
Leopold Szondi [ˈlɛopold ˈsondi] (* 11. März 1893 in Nitra; † 24. Januar 1986 in Küssnacht am Rigi, Schweiz) ist ein ungarischer Psychiater und der Begründer der Schicksalsanalyse.
Von 1927 bis 1941 war Szondi Professor in Budapest, seit 1944 in Zürich. Seine Schicksalsanalyse gilt als dritte tiefenpsychologische Schule neben der Psychoanalyse Sigmund Freuds und der analytischen Psychologie von C. G. Jung.
Er entwickelte eine bahnbrechende Trieblehre und ein Verfahren zur Triebdiagnostik, den sog. Szondi-Test. Seine wissenschaftlichen Arbeiten gewinnen auf dem Hintergrund der modernen Genforschung eine neue Bedeutung.
Hauptwerke
- Analysis of marriages 1937 (Erste Publikation über schicksalsanalytische Untersuchungen)
- Schicksalsanalyse 1944
- Triebpathologie 1952
- Ich-Analyse 1956
- Lehrbuch der experimentellen Triebdiagnostik 1960
- Trieblinnäus-Band 1960
- Schicksalsanalytische Therapie 1963
- Kain, Gestalten des Bösen 1968
- Moses, Antwort auf Kain 1973
- Die Triebentmischten 1980
Verweise
Weblinks
- Literatur von und über Leopold Szondi im Katalog der DDB
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Szondi, Leopold |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | ungarischer Mediziner und Psychologe |
| GEBURTSDATUM | 11. März 1893 |
| GEBURTSORT | Nitra |
| STERBEDATUM | 24. Januar 1986 |
| STERBEORT | Küssnacht am Rigi, Schweiz |
Kategorien: Psychiater | Psychotherapeut | Ungar | Schweizer | Mann | Geboren 1893 | Gestorben 1986

