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«December 14, 2015 - March 13, 2016»
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Start: 20:00

In der Zeit von Galilei und Kepler gelangen der Astronomie bedeutende Fortschritte. Nach der Entdeckung des Fernrohrs in den Niederlanden beobachteten Wissenschaftler von England bis Italien Mondgebirge, Venusphasen und Sonnenflecken. Jupitermonde sah auch der markgräfliche Hofastronom Simon Marius, was Galilei gar nicht gefiel. Sein Plagiatsvorwurf konnte erst Anfang des 20. Jahrhunderts entkräftet werden und inzwischen gilt ihre Erforschung des Jupitersystems als zeitgleich und unabhängig.

Pierre Leich
Nürnberger Astronomischen Gesellschaft
Forum Wissenschaft der Metropolregion Nürnberg

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Start: 20:00
End: 22:00

Sicherlich hat jeder von uns schon einmal in einer klaren Nacht das Funkeln von hunderten oder gar tausenden Sternen und das diffuse Band unserer Heimatgalaxie - der Milchstraße - bewundert.

Moderne Teleskope erweitern diesen Blick auf Milliarden anderer Galaxien und in Wellenlängenbereiche des Lichts, die dem menschlichen Auge verborgen bleiben. Mindestens genauso spannend sind aber auch die nicht direkt sichtbaren Bestandteile des Universums.

Dr. Dominik Elsässer
Universität Würzburg

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Start: 20:00
End: 22:00

Die Erforschung von explodierenden Sternen (Supernovae) trägt maßgeblich dazu bei, die Entstehung des Universums zu verstehen:

Während ihres explosiven Todes schmieden diese kosmischen Explosionen Elemente wie z.B. Eisen und Silizium, aus welchen felsige Planeten - wie unsere Erde - bestehen und verändern dadurch unser Universum.

Supernovae faszinieren seit jeher die Menschheit und wurden immer wieder beobachtet und aufgezeichnet. Berühmte Beispiele sind die Dokumente von Tycho Brahe 1572 und Johannes Kepler 1604. Erst im vergangenen Jahrhundert war es jedoch möglich, ein Verständnis für diese flüchtigen Ereignisse zu entwickeln. Trotz der vielen Fragen, die Supernovae immer noch aufwerfen, haben sie eine breite Anwendung auf vielen Gebieten der Astrophysik. Eine Unterart von Supernovae, nämlich der Typ Ia, kann durch ihre einzigartige Eigenschaft als kosmische Messlatte verwendet werden. Dies ermöglichte die Entdeckung der beschleunigten Ausdehnung des Universums, die 2011 mit einem Nobelpreis gewürdigt wurde.

Dr. Wolfgang E. Kerzendorf
European Southern Observatory ESO

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