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«September 19, 2014 - December 18, 2014»
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Start: 20:00
End: 22:00

Die vier großen Monde des Jupiters, Io, Europa, Ganymed und Kallisto, ihrem Entdecker zu Ehren Galileische Monde genannt, spielten bei der Beantwortung wichtiger naturwissenschaftlicher Fragen eine historische Rolle. Aber auch ihre Beobachtungen mit modernen Teleskopen und Raumsonden bergen heute noch große Überraschungen. So entpuppte sich der Mond Io als der vulkanisch aktivste Körper unseres Sonnensystems. Unter den Eisoberflächen der Monde Europa, Ganymed und Kallisto werden riesige Ozeane aus flüssigem Wasser vermutet. Auf Europa wurden jüngst aktive Geysire aus Wasserdampf gesehen, die 200 km in die Höhe ragen.

Prof. Dr. Joachim Saur
Institut für Geophysik und Meteorologie
Universität zu Köln

Start: 20:00
End: 22:00

Sterne wie wir sie am klaren Nachthimmel oder bei Tage (unsere Sonne) sehen können sind nicht nur faszinierend anzuschauen, sie sind die fundamentalen Lichtquellen und Elementenfabriken des Universums. Der Vortrag "Der Lebensweg der Sterne" wird die Zuhörer auf eine Reise durch das gesamte Leben von Sternen wie unserer Sonne mitnehmen, von der turbulenten Geburt aus kalten und diffusen Gaswolken, ueber die Entstehung von Planeten, bis hin zum teilweise spektakulaeren Sternentod. Die zugrundeliegenden physikalischen Prinzipien, die diese Prozesse bestimmen, werden einfach verständlich erklärt. Dabei wird stets Bezug genommen auf moderne Beobachtungsmethoden und aktuelle Forschungsergebnisse, aber auch auf selbst beobachtbare Himmelsobjekte.

Dr.Ralf Launhardt
Heidelberg

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Start: 20:00
End: 22:00

Wolken spielen eine wesentliche Rolle für den Strahlungs- und den Wasserhaushalt der Erde. Sie beeinflussen damit das Klima maßgeblich. Gleichzeitig bilden sie wissenschaftlich den größten Unsicherheitsfaktor für das Verständnis und die weitere Prognose des Klimawandels.

Das CLOUD-Experiment am CERN ermöglicht Experimente zur Aerosol- und Wolkenbildung in der Atmosphäre unter gut kontrollierten Laborbedingungen. Die Experimente werden an einer neu aufgebauten Aerosolkammer mit weltweit einmaligen technischen Spezifikationen durchgeführt. Mit Hilfe einer Reihe neuentwickelter Messgeräte können erstmalig die Prozesse, die zur Neubildung von Partikeln in der Atmosphäre führen, auf molekularer Ebene beobachtet und quantitativ erfasst werden. Ein Schwerpunkt der Studien liegt bei der Rolle von Ionen für den Aerosolbildungsprozess, um die möglichen Einflüsse von kosmischer Strahlung - und deren Modulation durch die Sonne - auf die Wolkenbildung und damit auf das Klima der Erde zu untersuchen. Hierfür wird ein Elementarteilchenstrahl vom CERN verwendet, um die kosmische Strahlung gezielt simulieren zu können. Aus den experimentellen Ergebnissen werden neue Parametrisierungen abgeleitet, mit denen dann in globalen Aerosol- und Wolkenmodellen der Einfluss für die Wolkenbildung und das Klima abgeschätzt wird.

Prof. Dr. Joachim Curtius
Institut für Atmosphäre und Umwelt
Goethe-Universität
Frankfurt

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Start: 20:00
End: 22:00

Die größten Teleskope der Welt

Prof.Dr.A.Quirrenbach
Heidelberg

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