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«September 19, 2011 - December 18, 2011»
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Start: 20:00
End: 22:00

Seit knapp 100 Jahren weiss man, dass das Weltall mit energiereichen geladenen Teilchen gefüllt ist, deren Herkunft immer noch nicht verstanden ist. Die Astroteilchenphysik beschäftigt sich mit der Erforschung dieser Teilchenstrahlung, die man indirekt über Gammastrahlung im gesamten Universum beobachten kann.

Der Vortrag gibt einen Überblick über die wesentlichen Ergebnisse der letzten Jahre und entführt den Zuhörer in eine ungewohnte Welt extremer Objekte von besonderen Supernovae bis zu supermassiven Schwarzen Löchern. Ein Schwerpunkt wird auf dem Nachvollziehen fundamentaler physikalischer Argumente liegen, die wesentliche Einsichten in die Eigenschaften der Systeme liefern, die geladene Teilchen auf extrem hohe Energien beschleunigen können.

Dr. Martin Pohl
Institut für Physik und Astronomie
Universität Potsdam

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Start: 20:00
End: 22:00

Unsichtbares von Exoplaneten und schwarzen Löchern
Licht für das Treburer 1-Meter-Teleskop

Prof. Dr. Johannes Ohlert
Technische Hochschule Mittelhessen
Friedberg

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Start: 20:00
End: 21:30

Crash-Tests mit Galaxien

Dr.Christian Theis
Leiter des Planetariums Mannheim

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End: 22:00

Saturn ist vor allem durch sein ausgedehntes Ringsystem bekannt. Auch sein größter Mond Titan, mit einer dichten Atmosphäre reich an organischen Substanzen, fasziniert seit jeher die Planetologen. Seit sich jedoch die Raumsonde Cassini in einem Orbit um Saturn befindet, sind die vorher wenig beachteten Eismonde in den Fokus der Wissenschaft gerückt. Der Star unter ihnen ist zweifelsohne der nur 500 km durchmessende Mond Enceladus.

Dr. Frank Postberg
Max-Planck-Institut für Kernphysik
Heidelberg

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Start: 20:00
End: 22:00

Die Satellitenmission GOCE vermisst das Gravitationsfeld der Erde mit bislang unerreichter Genauigkeit. Das Geoid (siehe Abbildung // Quelle: ESA) ist die Oberfläche eines globalen, ruhend gedachten Ozeans. Das Geoid wird durch die Schwerkraft geformt. Diese ist keineswegs überall gleich, wenngleich die Schwankungen sehr klein sind. GOCE ist ein erdwissenschaftlicher Satellit. Für die Ozeanographie dient das Geoid als globale Referenzfläche, gleichsam eine die Erde umspannende Wasserwaage, mit deren Hilfe die Strömungssysteme der Weltmeere direkt erfassbar werden. Gleichzeitig geben die gemessenen Variationen der Größe der Erdanziehung einen Einblick in die Massenverteilung und Dynamik des Erdinneren.

Prof. Dr. Reiner Rummel
Institut für Astronomische und Physikalische Geodäsie
Technische Universität München

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