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«November 08, 2009 - February 06, 2010»
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Start: 20:00
End: 22:00

Kaum ein Science-Fiction Roman kommt ohne Schwarze Löcher aus. Wie sonst sollte man in Sekundenbruchteilen durch die Raumzeit tunneln können, wenn nicht durch den Schlund eines Schwerkraftmonsters? Sind Schwarze Löcher also Science-Fiction? Oder gibt es sie tatsächlich? Was genau ist eigentlich ein Schwarzes Loch?

Der Vortrag erläutert, wie sich die Wissenschaftler ein Schwarzes Loch vorstellen, wie es entstehen könnte und wie man es beobachten könnte. Und gerade zum letzten Punkt gab es in den letzten Jahren viele spannende Entdeckungen. Lassen Sie sich entführen an die Grenzen des Vorstellbaren!

Dr. Stefan Gillessen
Max-Planck-Institut für Extraterrestrische Physik
Garching

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Start: 20:00
End: 22:00

Dass die Welt, in der wir leben, ihren Anfang in einem Urknall-Geschehen genommen haben soll, hat dem Referenten (Jahrgang 1940) schon in seiner Jugend überhaupt nicht gefallen. Als er sich in den 1990er Jahren wieder für die Kosmologie zu interessieren begann, machte er sich auf die Suche nach einer Perspektive für ein neues Weltverständnis.

Es gelang ihm, eine Theorie zu entwickeln, die mit den Beobachtungen übereinstimmt und das Universum ohne Urknall und ohne Expansion beschreibt. Dabei spielte die quantitative Umsetzung des Mach-Prinzips, das von Albert Einstein nach vergeblichen Bemühungen aufgegeben worden war, die entscheidende Rolle.

Dr. Karl-Ernst Eiermann
Diplom-Physiker
Gießen, Wetzlar

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Start: 20:00
End: 22:00

Die NASA arbeitet zur Zeit an Technologien, die in Zukunft bemannte Missionen zum Mond erlauben werden. Diese Technologien umfassen Schwerlastraketen und ein Raumschiff für bis zu 6 Personen mit einer Wiedereintrittskapsel. Der nächste Schritt nach dem Mond sind bemannte Dreijahresflüge zum Mars, doch dieser Schritt ist sehr groß. Sinnvoll ist ein Zwischenschritt, der nicht die Kosten und Risiken einer Marsmission birgt, der aber dennoch die Chance bietet, Technologien für den interplanetaren Flug zu testen. Ein solcher Zwischenschritt kann eine bemannte Mission zu einem Asteroiden sein. Erfahrene europäische Raumfahrtingenieure haben eine bemannte Mission zum Asteroiden Apophis entworfen. Dies ist nicht nur eine Konzeptstudie, sondern wurde mit detaillierten Rechnungen belegt. Apophis wird am 13.4.2029 in nur 30000 km Abstand an der Erde vorbeifliegen. Vorgeschlagen wird, ein Raumschiff ein Jahr zuvor zu starten und drei Astronauten die Chance zu geben, einen Monat lang diesen potenziell gefährlichen Asteroiden zu untersuchen - zu Gesamtkosten, die die einer Mondmission nicht übersteigen. Die Technologien könnten direkt für weitere, ähnliche Missionen eingesetzt werden.

Michael Khan
ESA/OPS/GFA Darmstadt

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