Peter Pringsheim

Peter Pringsheim, deutscher Physiker
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Peter Pringsheim, deutscher Physiker

Peter Pringsheim (* 19. März 1881 in Berlin; † 1963 in Antwerpen, Belgien), Prof. Dr.phil. Dr.rer.nat. h.c., war Professor für Physik in Berlin und Brüssel.

Inhaltsverzeichnis

Familie

Pringsheim entstammte einer äußerst wohlhabenden schlesischen Kaufmannsfamilie jüdischer Abstammung und war der Sohn des Mathematikers Prof. Dr. Alfred Pringsheim (1850-1941) und der Hedwig Dohm (1855-1942), der Tochter der Frauenrechtlerin Hedwig Dohm. Pringsheims Schwester war Katharina Pringsheim, die Ehefrau des Schriftstellers Thomas Mann. Er war mit Emmeke Clément verheiratet.

siehe auch: Familie Pringsheim

Leben

Während des Besuchs einer in Australien abgehaltenen Konferenz der „British Association for the Advancement of Science“ brach der 1. Weltkrieg aus, weshalb Pringsheim in Australien als „gefährlicher Deutscher“ interniert wurde.

Pringsheim veröffentlichte 1929 eine Theorie zum Kühlen mit Licht. Monochromatische Strahlung, die in ein transparentes Material eindringt, sollte sich unter bestimmten Bedingungen in energiereicheres Fluoreszenzlicht umwandeln lassen. Die dazu notwendige Energie würde dem Medium entzogen, das sich daraufhin abkühlte. Es dauerte allerdings recht lange, bis das Konzept Pringsheims verwirklicht werden konnte.

Er war ein Kollege des Physikers Rudolf Ladenburg (1882-1952).

Nach seiner Emigration lebte Pringsheim ab 1933 in Brüssel und war Professor an der dortigen Universität. Später arbeitete er am Argonne National Laboratory bei Chicago, Illinois (USA).

Literatur

  • Valentin Wehefritz: Gefangener zweier Welten - Prof. Dr. Peter Pringsheim (1881-1963), Nr.4 in der Reihe „Universität im Exil“, Universitätsbibliothek Dortmund, 1999.

Weblinks


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