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Friday, October 15, 2010
Start: 20:00

Mit einer Entfernung von etwa 13 Millionen Lichtjahren ist NGC 5128, besser bekannt als Centaurus A, die nächstgelegene aktive Galaxie. Doch sie wollte bislang nicht so recht ins Bild der Galaxienentwicklung passen - ihr zentrales schwarzes Loch schien viel zu massereich zu sein. Beobachtungsdaten vom Very Large Telescope der ESO in Chile helfen, dieses Rätsel zu lösen. Anhand dieser Daten werde ich zeigen, wie man ein Schwarzes Loch "wiegen" kann, und was man dazu benötigt.

Dr. Nadine Neumayer
ESO - European Southern Observatory
Garching

Start: 20:00
End: 22:00

Das Rätsel der dunklen Materie

Dr. R.Schmidt
Astronomisches Rechen-Institut Heidelberg

Friday, November 19, 2010
Start: 20:00
End: 22:00

Wir berichten über neue Forschungsergebnisse, die wir durch spektroskopische Beobachtungen mit den amerikanischen Weltraumteleskopen Hubble und FUSE gewonnen haben. Unsere Arbeiten zielen auf die Untersuchung der heissesten bekannten Sterne ab, die eine sehr ungewöhnliche chemische Zusammensetzung aufweisen.

Das kosmisch häufigste Element, der Wasserstoff, fehlt diesen Sternen völlig. Wir zeigen, dass diese Objekte "wiedergeborene Sterne" sind, die eigentlich schon "tote" weisse Zwerge in dem Sinne waren, dass sie ihre Energieerzeugung schon völlig eingestellt hatten. Der Auslöser der "Wiedergeburt" ist ein sogenannter später Helium-Flash, das ist das Wiedereinsetzen der Helium-Kernfusion; ein mächtiger Energieausbruch.

Prof. Dr. Klaus Werner
Institut für Astronomie und Astrophysik
Universität Tübingen

Friday, December 3, 2010
Start: 20:00
End: 22:00

PLANCK - Ein neues Ohr am Mikrowellenhimmel

Prof.Dr. M.Bartelmann
Institut für Theoretische Astrophysik

Friday, December 17, 2010
Start: 20:00
End: 22:00

In den letzten Jahren hat eine Fülle astronomischer Beobachtungen unser Bild vom Universum revolutioniert, als sich gezeigt hat, dass es gegenwärtig eine Phase beschleunigter Expansion durchläuft. Die Natur der kosmischen Beschleunigung zu verstehen ist eine der bedeutendsten Aufgaben der Physik, da sich dadurch weitreichende Konsequenzen für unser Verständnis der grundlegenden Naturgesetze ergeben.

Dr. Stefanie Phleps
Max-Planck-Institut für Extraterrestrische Physik
Garching bei München