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Von der Bestimmung der auf der Sonne und anderen Sternen vorkommenden chemischen Elementen bis hin zur Messung der Fluchtgeschwindigkeit der Quasare, fast alle Kenntnisse der kosmischen Objekte haben wir durch die genaue Untersuchung des von ihnen abgestrahlten Lichtes. Im Vortrag wird die beeindruckende und farbenfrohe Ästhetik des Universums mit der in diesen Farben verborgenen Information verknüpft.
Sebastian Heß
Seit über 40 Jahren erkundet sie das Universum: die „Enterprise“ auf der Suche nach unbekannten Welten. Was sind die astronomischen Hintergründe von StarTrek? Wie funktioniert der Warp-Antrieb? Wo liegt der Delta- Quadrant und was sind Klasse M-Planeten? Wie sieht es mit den Paralleluniversen aus und kann man wirklich durch ein Wurmloch fliegen? Fragen über Fragen, und wir geben die Antworten darauf.
Patrick Diel und Fabiano Pinto
Er ist der wahrscheinlich erdähnlichste Himmelskörper in unserem Sonnensystem und trotzdem ist Leben auf ihm kaum denkbar: Saturns größter Mond Titan. Der erste Blick auf seine Oberfläche gelang 2005 mit der Mission Cassini-Huygens. Obwohl die Sonde bei -179,4°C nur etwa 3,5 Stunden Daten lieferte bevor sie einfor, konnten beeindruckende Erkenntnisse von der Oberfläche des von Methanwolken verdeckten Himmelskörpers gewonnen werden.
Philipp Schneider
In den Medien hört und liest man es häufig: Die erste Mondlandung 1969 und die folgenden Expeditionen waren Produkte von Hollywood und haben nie stattgefunden. Falsche Schatten und Scheinwerfer auf den Fotos scheinen diese Verschwörungstheorien zu stützen. Kann die Physik solche Argumente entkräften und die Echtheit der Mondlandung beweisen?
Martin Stammberger
Es ist der Ereignishorizont, eine scheinbar willkürliche Grenze im Raum, die hochverdichtete Materie zu einem der interessantesten Objekte moderner Astronomie macht: einem Schwarzen Loch. Doch welcher Art ist Raum und Zeit an dieser Grenze, und warum? Kommt man wirklich nicht mehr heraus? Wie gelangt man hinein und wie lang dauert das? Und was ist, wenn unterwegs der Kaffee ausgeht?
Andreas Lohs
Sternenprozesse lieferten vor über 4,5 Milliarden Jahren einen Großteil des Rohmaterials für unser Sonnensystem. Nur in den ursprünglichsten Körpern unseres Sonnensystems - wie Asteroiden und Kometen - blieb ein Bruchteil dieses Sternenstaubes unverändert erhalten. Diese Proben sind unter Astrophysikern und Kosmochemikern heiß begehrt. Durch ihre Analyse lässt sich nicht nur in die Geburtsstunde unseres Sonnensystems sondern auch in Prozesse weit entfernter Sterne schauen.
Frank Brenker
Das Spaceshuttle geht in Rente, und die amerikanische Raumfahrtindustrie bastelt an seiner Ablösung. Das neue Konzept erinnert stark an alte Vorbilder aus den sechziger Jahren. Mit der Technik von heute soll daraus dennoch ein leistungsfähiges Konzept für kommende Aufgaben entstehen. Erfahren sie den derzeitigen Stand in Entwicklung und Bau des Projekts.
Volker Heinrich
Vor 400 Jahren richtete Galilei das gerade erfundene Teleskop auf den Mond. Damit begann die Ära der Selenografie. In den nachfolgenden Jahrhunderten hatten sich zahlreiche Beobachter an der Kartierung unseres Trabanten versucht – zunächst allein auf grafische Techniken angewiesen, später mit den Mitteln der Fotografie. Heute haben Mondsonden die Aufgabe der Selenografie weitgehend zu einem Ende gebracht.
Dr. Manfred Gottwald
Institut für Methodik der Fernerkundung
DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt)
Oberpfaffenhofen
Die Entdeckung der Planetengesetze durch Johannes Kepler und des Gravitationsgesetzes durch Isaak Newton veränderten unsere Kenntnis über den Kosmos. Sie helfen uns heute Wahrscheinlichkeiten von Asteroideneinschläge vorauszuberechnen und Schwarze Löcher nachzuweisen. Aber auch bei einer Wattwanderung oder bei der Suche nach einer verlorenen Damenhandtasche können sie von Nutzen sein.
Rainer Kling
Vor etwa zweitausendfünfhundert Jahren entstand auf dem Glauberg am Rande der Wetterau eine mächtige frühkeltische Siedlung, an die sich ein weitläufiger „Heiliger Bezirk“ mit Grabhügeln, einem rätselhaften Grabensystem und mehreren Pfostenstellungen anschloss. Bislang einzigartig ist die geometrische Ausrichtung des Bauwerks. Astronomische Berechnungen haben nun gezeigt, dass die gesamte Anlage auch als Kalenderbau gedeutet werden kann.
Bruno Deiss
Das Weltall ist erfüllt von einer Unzahl von Sternen, von kleinen Zwergsternen bis zu roten und blauen Riesensternen reicht das Spektrum. Obwohl auf den ersten Blick doch so verschieden, folgt ihre Entwicklung stets den gleichen physikalischen Gesetzen. Wie die moderne Astronomie und Astrophysik allein aus der Beobachtung und Analyse des Lichtes den Geheimnissen der Sterne auf die Spur kam, soll dieser Vortrag vermitteln.
Klaus Sterlike
Sie planen eine Astro-Reise zu einer Finsternis oder einfach unter einen dunklen Himmel? Jetzt gilt es aufzupassen, denn Küstenstreifen sind nachts oft taghell beleuchtet. Geeignete Unterkünfte stehen meist nicht im Katalog. Liegt die Reisezeit ungünstig, können Wetter oder Vollmond Ihr Vorhaben stören. Erleben Sie die Zauberwelt der südlichen Milchstraße, bringen Sie tiefe Astrofotos mit nach Hause und schauen Sie den Profis über die Schulter!
Sighard Schräbler
Mit der Inbetriebnahme des weltweit größten Beschleunigers, des Large Hadron Collider (LHC) am CERN, und seinen vier Großexperimenten steht Physikern die komplexeste je von Menschen gebaute Experimentieranlage zur Verfügung. Erhofft werden davon Antworten auf fundamentale Fragen sowohl aus der Teilchenphysik selbst als auch aus der Kosmologie.
Der Vortrag gibt einen Überblick über den Stand des LHC und seiner Experimente und stellt die Verbindung zwischen der Teilchenphysik und großen Fragen nach dem Beginn des Universums her.
Prof. Dr. Günter Quast
Institut für experimentelle Kernphysik
Universität Karlsruhe

