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Friday, March 13, 2009
Start: 20:00
End: 21:30

Im Herbst kann man gleichzeitig die Andromeda und den Perseus, den Kepheus und die Cassiopeia, den Pegasus und den Cetus am Sternhimmel finden. Und das ist kein Zufall. Dass Orion am Sternhimmel den Plejaden hinterherläuft ist auch kein Zufall. Und das die Jupitermonde Io, Europa, Ganymed und Kallisto heißen hat auch eine tiefere Bedeutung Die Sterne haben viel zu erzählen, wenn auch nichts über unser Schicksal.

Friedrich W. Volck

Friday, March 20, 2009
Start: 20:00
End: 22:00

An der Schnittstelle von Astrophysik, Teilchenphysik und Kosmologie hat sich in den letzten anderthalb Jahrzehnten ein Gebiet entwickelt, das mehr und mehr an Schwung gewinnt. Es geht so grundlegenden Fragestellungen wie der Natur der Dunklen Materie, dem Ursprung der kosmischen Strahlung, der Rolle von Neutrinos im kosmischen Geschehen und dem Nachweis von Gravitationswellen nach.

ApPEC, das Komitee zur Koordination der Astroteilchenphysik in Europa, stellte im Septmeber 2008 einen Strategieplan zur Entwicklung des Gebietes vor. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Forschungen und erläutert die ApPEC-Empfehlungen.

Dr. Christian Spiering
DESY
Zeuthen

Start: 20:00
End: 21:30

Die Frühjahrsnächte sind die beste Zeit zur Beobachtung ferner Galaxien. Rund um den galaktischen Nordpol finden wir ein Dorado verschiedener Galaxientypen und Formen. Die Bandbreite reicht von Spiralen ähnlich unserer Milchstrasse bis hin zu Elliptischen Riesengalaxien. Bei einer so hohen Galaxiendichte bleiben enge Kontakte und Kollisionen von wahrhaft galaktischen Ausmaßen nicht aus. Aber welche Struktur steckt hinter diesem Großaufgebot fotogener Sternenwelten?

Stefan Karge

Friday, March 27, 2009
Start: 20:00
End: 21:30

OFIA, CCAT, ALMA: Mehr oder weniger wohl klingende Abkürzungen für Observatorien der jüngsten Generation. Sie dienen dem neuen Forschungsschwerpunkt: der Sub-Millimeter-Astronomie. Kurzwellige Sub-Millimeter-Strahlung aus dem All gelangt nur unter bestimmten atmosphärischen Bedingungen bis zum Erdboden, die mit den neuen Spezial-Teleskopen erforscht werden kann. Wir werfen einen Blick auf zukünftige Entwicklungen und auf die kosmischen Phänomene, die man damit studieren will.

Markus Röllig

Friday, April 3, 2009
Start: 20:00
End: 21:30

Galileo Galilei zählt zu den bedeutendsten Naturphilosophen des ausgehenden Mittelalters. Durch seine epochalen Entdeckungen mit dem neu erfundenen Forschungsinstrument "Teleskop" errang er unsterblichen astronomischen Ruhm. Seine Beobachtungen waren ihm Beweis dafür, dass die Erde als Planet die Sonne umkreist. Doch bei seinen Zeitgenossen traf Galilei auf heftige Anfeindungen. Der Vortrag soll das spannende und interessante Leben dieses Astronomen näher beleuchten.

Dietmar Bönning

Friday, April 17, 2009
Start: 20:00
End: 22:00

Beim Betrachten neuer kosmologischer Modelle stellt sich die Frage, ob die Naturgesetze, wie wir sie auf der Erde kennen, schon immer ihre Gültigkeit hatten. Auch ihre Anwendbarkeit im fernen Universum, das jetzt mehr und mehr in den Fokus der Astronomie gerät, ist ein spannendes Problem.

Der Vortrag gibt eine Übersicht über neue spektakuläre Messungen zu dieser Frage, die entscheidend dazu beitragen, das Universum, in dem wir leben, besser zu verstehen.

Dr. Christian Henkel
Max-Planck-Institut für Radioastronomie
Bonn

Start: 20:00
End: 21:30

Seit langer Zeit existierte die Ansicht, das Leben könne aus dem All auf unsere Erde gelangt sein, in den Köpfen einiger Wissenschaftler. Belächelt, verspottet, manchmal hart attackiert von der Mehrzahl ihrer Kollegen hatten sie keinen leichten Stand. In den letzten Jahren haben eine Reihe neuer Erkenntnisse zu einem Umdenken in dieser Frage geführt. Heute wird die Diskussion weit offener geführt.

Volker Heinrich

Friday, April 24, 2009
Start: 20:00
End: 21:30

Von der Bestimmung der auf der Sonne und anderen Sternen vorkommenden chemischen Elementen bis hin zur Messung der Fluchtgeschwindigkeit der Quasare, fast alle Kenntnisse der kosmischen Objekte haben wir durch die genaue Untersuchung des von ihnen abgestrahlten Lichtes. Im Vortrag wird die beeindruckende und farbenfrohe Ästhetik des Universums mit der in diesen Farben verborgenen Information verknüpft.

Sebastian Heß

Friday, May 8, 2009
Start: 20:00
End: 21:30

Seit über 40 Jahren erkundet sie das Universum: die „Enterprise“ auf der Suche nach unbekannten Welten. Was sind die astronomischen Hintergründe von StarTrek? Wie funktioniert der Warp-Antrieb? Wo liegt der Delta- Quadrant und was sind Klasse M-Planeten? Wie sieht es mit den Paralleluniversen aus und kann man wirklich durch ein Wurmloch fliegen? Fragen über Fragen, und wir geben die Antworten darauf.

Patrick Diel und Fabiano Pinto

Friday, May 15, 2009
Start: 20:00
End: 21:30

Er ist der wahrscheinlich erdähnlichste Himmelskörper in unserem Sonnensystem und trotzdem ist Leben auf ihm kaum denkbar: Saturns größter Mond Titan. Der erste Blick auf seine Oberfläche gelang 2005 mit der Mission Cassini-Huygens. Obwohl die Sonde bei -179,4°C nur etwa 3,5 Stunden Daten lieferte bevor sie einfor, konnten beeindruckende Erkenntnisse von der Oberfläche des von Methanwolken verdeckten Himmelskörpers gewonnen werden.

Philipp Schneider

Friday, May 22, 2009
Start: 20:00
End: 21:30

In den Medien hört und liest man es häufig: Die erste Mondlandung 1969 und die folgenden Expeditionen waren Produkte von Hollywood und haben nie stattgefunden. Falsche Schatten und Scheinwerfer auf den Fotos scheinen diese Verschwörungstheorien zu stützen. Kann die Physik solche Argumente entkräften und die Echtheit der Mondlandung beweisen?

Martin Stammberger

Friday, May 29, 2009
Start: 20:00
End: 21:30

Es ist der Ereignishorizont, eine scheinbar willkürliche Grenze im Raum, die hochverdichtete Materie zu einem der interessantesten Objekte moderner Astronomie macht: einem Schwarzen Loch. Doch welcher Art ist Raum und Zeit an dieser Grenze, und warum? Kommt man wirklich nicht mehr heraus? Wie gelangt man hinein und wie lang dauert das? Und was ist, wenn unterwegs der Kaffee ausgeht?

Andreas Lohs

Friday, June 5, 2009
Start: 20:00
End: 21:30

Sternenprozesse lieferten vor über 4,5 Milliarden Jahren einen Großteil des Rohmaterials für unser Sonnensystem. Nur in den ursprünglichsten Körpern unseres Sonnensystems - wie Asteroiden und Kometen - blieb ein Bruchteil dieses Sternenstaubes unverändert erhalten. Diese Proben sind unter Astrophysikern und Kosmochemikern heiß begehrt. Durch ihre Analyse lässt sich nicht nur in die Geburtsstunde unseres Sonnensystems sondern auch in Prozesse weit entfernter Sterne schauen.

Frank Brenker