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«May 04, 2007 - August 02, 2007»
05 / 4
Start: 20:00
End: 21:30

Am 24. August 2006 haben sich Astronomen aus der ganzen Welt in Prag zur Generalversammlung der Internationalen Astronomischen Union zusammengefunden, um unter anderem darüber zu tagen, was denn ein echter Planet sei und was zu klein dafür. Heute Abend soll es aber um die Frage gehen, was die Grenze zwischen Planeten und Sternen ist, welche Rolle die so genannten Braunen Zwerge, Grenzobjekte zwischen Planeten und Sternen, einnehmen und ob Jupiter denn ein Riesenplanet oder Zwergstern ist?

Aman Steinberg

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Start: 20:00
End: 21:30

Ein bislang unerfüllter Menschheitstraum ist es, den Nachbarplaneten Mars zu besuchen und mehr über seinen inneren Aufbau zu erfahren. Wichtiger Schlüssel hierzu wären Gesteinsproben. Bislang hat noch keine Marsmisssion solche Proben zur Erde gebracht. Trotzdem glaubt man, schon längst im Besitz solcher Steine zu sein. Wie sie auf die Erde gekommen sind und von welchen Nachbarkörpern wir ebenfalls bereits Proben haben klären wir in diesem Vortrag.

Volker Heinrich

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Start: 20:00
End: 22:00

Prof.Dr. H.-W. Rix
MPIA Heidelberg

Start: 20:00
End: 21:30

Der Raum zwischen den Sternen ist gefüllt mit Gas und Staub der interstellaren Materie (ISM). Astronomen finden dort die komplexesten chemischen Verbindungen. Diese Moleküle sind bisweilen so fragil, dass sie durch die energiereiche UV-Strahlung der benachbarten Sterne eigentlich zerstört werden müssten. Wie kann es sein, dass wir sie trotzdem beobachten? Was geschieht in den äußeren "Photonen-Dominierten-Regionen" der kosmischen Gaswolken?

Markus Röllig

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Start: 20:00
End: 21:30

Mit Hilfe von 3D-Brillen und stereoskopischen Aufnahmen werden wir unserem Nachbarplaneten einen virtuellen Besuch abstatten. Die von Mars Express aus der Umlaufbahn um Mars aufgenommenen Bilder vermitteln einen guten Überblick über diese fremdartige Welt, während die Bilder der beiden Rover Spirit und Opportunity es erlauben, auf der Oberfläche virtuell spazieren zu gehen.

Thorsten Brabetz

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Start: 20:00
End: 21:30

Veränderliche Sterne ändern ihre Helligkeit im Laufe der Zeit. Die Ursachen können rein geometrischer Natur sein (Bedeckungsveränderliche, Rotationsveränderliche) oder im physikalischen Aufbau bestimmter Sterne liegen (pulsierende, eruptive, kataklysmische Veränderliche). Seit Henrietta Swan Leavitt 1912 die Perioden-Leuchtkraft-Beziehung für Cepheiden-Sterne aufstellte, spielen veränderliche Sterne eine große Rolle in der Astrophysik. Aber auch für den Amateurastronomen stellen sie ein interessantes Betätigungsfeld dar.

Alessandro Brillante

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Start: 20:00
End: 21:30

Woher wissen wir, welche Magnetfelder auf der Sonne auftreten? Wie entsteht die 21cm-Radiostrahlung und warum ist der Himmel blau? Licht wechselwirkt auf eine durch die Atomphysik beschriebene Weise mit Materie. Daher sehen wir die Welt in Farben, die durch Vorgänge der Atomphysik beschrieben werden. Zum Verständnis der kosmischen Objekte braucht es die Kenntnis der kleinsten Bausteine der Natur.

Sebastian Heß

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Start: 20:00
End: 22:00

Die "Millennium-Simulation" ist die größte jemals durchgeführte Berechnung des Wachstums kosmischer Strukturen und der Entwicklung von Galaxien, Quasaren und Schwarzen Löchern. Dabei wurden mehr als zehn Milliarden fiktive Teilchen benutzt, die jeweils eine Masse von etwa einer Milliarde Sonnen repräsentierten, um die Entwicklung der Materieverteilung in einer würfelförmigen Region des Universums mit einer Kantenlänge von mehr als zwei Milliarden Lichtjahren zu verfolgen, vom Urknall bis zur heutigen Zeit. Der Rechenvorgang beschäftigte den leistungsfähigsten Supercomputer der Max-Planck-Gesellschaft für mehr als einen Monat.

Dr. Volker Springel
MPI für Astrophysik
Garching

Start: 20:00
End: 21:30

Seit der Entdeckung des Fernrohrs im 16. Jahrhundert hat sich ihre Entwicklung revolutioniert. Angefangen mit den primitiven kleinen Linsenteleskopen stehen wir heute staunend vor den Großteleskopen mit gigantischen Spiegeln bis 10 Meter Durchmesser. Aber wie sieht eigentlich ein modernes Großteleskop aus? Und wo finden wir heute die "Tempel" der modernen Astronomie? Interessante Ein- und Ansichten gibt es im Vortrag.

Stefan Karge

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Start: 20:00
End: 21:30

Unsere Erde kommt niemals zur Ruhe. Auch heute, rund 4,6 Mrd. Jahre nach ihrer Entstehung, ist sie ein dynamischer Planet. Neben spektakulären Prozessen wie Beben und Vulkanausbrüchen beobachten Wissenschaftler auch langsame, während eines Menschenlebens kaum wahrnehmbare Prozesse. Geologen, Geophysiker, Geochemiker und andere arbeiten eng zusammen, um das komplexe System Erde über und unter der Oberfläche zu erforschen.

Brigitte Peglow

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Start: 20:00
End: 21:30

Immer wieder wird diskutiert, ob es außerirdisches Leben geben kann und wie es wohl aussehen mag. Wie hoch die Chancen sind, dass irgendwo an anderen Stellen im All Leben entstanden ist, ob es intelligentes Leben sein könnte, und welche Schwierigkeiten es bei der Kommunikation mit diesen Außerirdischen geben kann, ist Gegenstand dieses Vortrags.

Martin Stammberger

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Start: 20:00
End: 21:30

Urlaub ist das schönste Laub: Endlich hat man Zeit, in die Sterne zu schauen. Unterwegs in südlichen Ländern kann der Himmel sogar ziemlich ungewohnt aussehen. Doch wo wird es heute noch richtig dunkel? Wann stört der Mond? Gibt es vielleicht eine Finsternis oder einen Kometen zu sehen? Kann man ein Observatorium besuchen? Und was sollte man auf die Reise mitnehmen?

Sighard Schräbler

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