Events

Select event terms to filter by
Select event type to filter by
month | week | day | list
«December 30, 2006 - March 30, 2007»
12 / 30
12 / 31
01 / 1
01 / 2
01 / 3
01 / 4
01 / 5
01 / 6
01 / 7
01 / 8
01 / 9
01 / 10
01 / 11
01 / 12
01 / 13
01 / 14
01 / 15
01 / 16
01 / 17
01 / 18
01 / 19
Start: 20:00
End: 22:00

Die Kometen und Asteroiden, die Planeten und Monde sowie der interplanetare Staub strahlen den grössten Teil ihrer Energie im infraroten Bereich des elektromagnetischen Spektrums ab. Die Infrarotastronomie gewährt uns daher faszinierende Einblicke in das Sonnensystem.

So lassen sich aus Infrarotmessungen Aussagen treffen über die Grösse, die Oberflächenbeschaffenheit, die thermischen Eigenschaften und letztendlich auch über die Herkunft und die zukünftige Bahnentwicklung eines Kleinplaneten. Gerade auch im Zusammenhang mit erdbahnkreuzenden Kleinkörpern können so die wichtigsten Kenngrössen auf relativ einfachem Weg bestimmt werden. Am Beispiel des Asteroiden Itokawa, der Ende 2005 von einem japanischen Satelliten besucht wurde, lassen sich die Möglichkeiten und Limitierungen von bodengebundenen visuellen und infraroten Beobachtungen gut demonstrieren. In diesem Zusammenhang sind auch die Beitraege von Amateurastronomen in Form von visuellen Lichtkurven ausserordentlich wichtig.

Dr. Thomas G. Müller
MPI für Extraterrestrische Physik
Garching

Start: 20:00
End: 21:30

Eine reiche Auswahl an beeindruckenden Objekten präsentiert uns die Wintermilchstraße, die wir vom Orion bis zur Cassiopeia erkunden können. Auch unser Planetensystem hält zwei Schmankerl für uns bereit: Von ihrer Schokoladenseite präsentieren sich Saturn im ausgehenden Winter und Jupiter zu Sommerbeginn. Im Frühjahr dann u.a. der freie Blick in die Tiefen des Kosmos. Weitere wichtige astronomische Ereignisse gibt`s im Vortrag.

Stefan Karge

01 / 20
01 / 21
01 / 22
01 / 23
01 / 24
01 / 25
01 / 26
Start: 20:00
End: 21:30

Der Einschlag eines kosmischen Körpers auf der Erde hat gigantische Erdbeben zur Folge, Flutwellen verwüsten weite Landstriche, eine riesige Staubwolke legt sich um den Planeten und verursacht einen Nuklearwinter, in dem fast alle Lebewesen aussterben, wie vor 65 Millionen Jahren die Dinosaurier. Was sich wie ein Katastrophenfilm darstellt, könnte tatsächlich einmal wahr werden. Was kann man dagegen unternehmen?

Martin Stammberger

01 / 27
01 / 28
01 / 29
01 / 30
01 / 31
02 / 1
02 / 2
Start: 20:00
End: 21:30

In der Quantenphysik geht es um die kleinsten Teilchen und ihre Wechselwirkung bei Abständen von milliardstel Metern, beim Kosmos geht es um die größten Teilchen und ihre Wechselwirkungen bei Abständen von milliarden Metern, offensichtlich zwei unterschiedliche Welten getrennt durch viele Größenordnungen. Und dennoch lässt sich der Kosmos ohne Quantenphysik nicht verstehen, weder Sterne noch Galaxienverteilung, weder Elementverteilung noch Elementarteilchen.

Friedrich W. Volck

02 / 3
02 / 4
02 / 5
02 / 6
02 / 7
02 / 8
02 / 9
Start: 20:00
End: 22:00

Sonnenforschung als Teil der Astrophysik war eine Zeit lang nicht 'in'. Das hat sich in den letzten Jahren drastisch geändert. Es entstehen gegenwärtig neue Hightech Großteleskope wie GREGOR aud Teneriffa, Spezialsatelliten wie HINODE werden gestartet. Sie erforschen die Sonne in diversen Spektralbereichen, in denen die Sonne viele verschiedene Gesichter zeigt.

Der Grund für die Renaissance ist der starke Einfluß der Sonne auf das Erdklima und dessen Schwankungen. 'Spaceweather' heißt das Schlagwort. Unser einigermaßen fundiertes Wissen über die Sonne stammt wesentlich aus den letzten 70 Jahren. Davor lautete die Frage der Fragen: 'Woher bezieht die Sonne ihre Energie?'.

Prof.Dr. G. Küveler
FH Wiesbaden

Start: 20:00
End: 21:30

Als Erlösungsreligion stand der im gesamten römischen Imperium verbreitete Kult in direkter Konkurrenz zum aufstrebenden Christentum. Mithras wurde als der wahre Herrscher des Kosmos verehrt. Offenbar wurden dabei - nach damaliger Vorstellung unerklärliche - astronomische Vorgänge am gestirnten Himmel als das Wirken einer allmächtigen Gottheit gedeutet. Bedeutende archäologische Funde stammen aus Frankfurt Heddernheim, dem römischen Nida.

Bruno Deiss

02 / 10
02 / 11
02 / 12
02 / 13
02 / 14
02 / 15
02 / 16
Start: 20:00
End: 21:30

Die Schwerkraft beeinflusst nahezu alle Funktionen des Lebens auf der Erde. Ihren Wegfall bekommen an Bord von Raumfahrzeugen sowohl Astronauten als auch Versuchstiere und -pflanzen zu spüren. Mit ausgeklügelten Experimenten untersuchen Naturwissenschaftler im All verschiedenste Phänomene und Prozesse aus allen Bereichen der "Life-Sciences" - von der Veränderung der Muskulatur unter Schwerkraftverlust, über die Embryonalentwicklung, bis hin zu Verhaltensstudien und Zellkultur-Experimenten.

Roxi Schröter

02 / 17
02 / 18
02 / 19
02 / 20
02 / 21
02 / 22
02 / 23
Start: 20:00
End: 21:30

Bis auf Merkur, der zu klein und sonnennah ist, haben alle Planeten im Sonnensystem und einige ihrer Monde eine Atmosphäre. Sie unterscheiden sich stark von einander und sind meist lebensfeindlich. Warum haben sie sich so unterschiedlich entwickelt? War die Erdatmosphäre früher der des Titan ähnlich und wird sie in Zukunft der Venusatmosphäre gleichen? Wir werden diesen Fragen nachgehen.

Brigitte Peglow

02 / 24
02 / 25
02 / 26
02 / 27
02 / 28
03 / 1
03 / 2
Start: 20:00
End: 21:30

Unsere Heimatgalaxie, die Milchstraße, ist ein gewaltiges Sternsystem aus etwa 100 Milliarden Sternen. Die Milchstraße besitzt einen ganzen Schwarm kleinerer Satelliten-Galaxien, die sie auf mehr oder weniger stabilen Bahnen umkreisen - Kollisionen nicht ausgeschlossen. Ihre Entdeckung und Erforschung ist selbst mit der modernen Technik unserer Tage nicht beendet. Seien sie dabei bei einer spannenden Entdeckungsreise zu den Satelliten-Galaxien der Milchstraße.

Stefan Karge

03 / 3
End: 03:30
Start: 3 Mar 2007 - 20:00
End: 4 Mar 2007 - 03:30

Die diesjährige 'Lange Nacht der Sterne' ist dem Ereignis der totalen Mondfinsternis in der Nacht vom 3. auf den 4.3.2007 gewidmet.

Interessenten wird während der Veranstaltung die Gelegenheit gegeben, weitere Himmelsobjekte durch die Vereinsteleskope zu beobachten und Erläuterungen zu den Teleskopen zu erhalten.

03 / 4
End: 03:30
Start: 3 Mar 2007 - 20:00
End: 4 Mar 2007 - 03:30

Die diesjährige 'Lange Nacht der Sterne' ist dem Ereignis der totalen Mondfinsternis in der Nacht vom 3. auf den 4.3.2007 gewidmet.

Interessenten wird während der Veranstaltung die Gelegenheit gegeben, weitere Himmelsobjekte durch die Vereinsteleskope zu beobachten und Erläuterungen zu den Teleskopen zu erhalten.

03 / 5
03 / 6
03 / 7
03 / 8
03 / 9
Start: 20:00
End: 21:30

Atomare Teilchen mit nahezu Lichtgeschwindigkeit bombardieren aus allen Richtungen die Erde. Ihre Messung ist schwierig, sie gibt uns aber Auskunft über energiereiche Vorgänge im Kosmos. Ein großer Anteil der kosmischen Strahlung wurde vor Millionen Jahren in Supernova-Explosionen beschleunigt und im Magnetfeld der Milchstraße gespeichert. Eine Besonderheit sind diejenigen Teilchen mit ultra-hoher Energie: Sie stammen offenbar aus fernen Galaxien.

Bruno Deiss

03 / 10
03 / 11
03 / 12
03 / 13
03 / 14
03 / 15
03 / 16
Start: 20:00
End: 22:00

Kosmische Objekte, so auch unsere Sonne und die Sterne, sind in ihren Entfernungen, Dimensionen und in ihren Lebensdauern nicht mit menschlichen Maßstäben zu messen. Prof. Dr. Werner Pfau wird in seinem Vortrag darlegen, wie es der astronomischen Forschung trotzdem gelingt, Einblick selbst in das tiefste Innere der Sterne und in deren nach Milliarden von Jahren zählenden Entwicklung zu bekommen.

Prof. Dr. Werner Pfau
Universitätssternwarte
Jena

Start: 20:00
End: 21:30

Stefan Karge

03 / 17
03 / 18
03 / 19
03 / 20
03 / 21
03 / 22
03 / 23
Start: 20:00
End: 21:30

Sie kennen das bestimmt: Das Bild ist wunderschön, aber was sieht man da eigentlich? Und was bedeuten diese Farben? Freuen Sie sich auf astronomische Kurzgeschichten von Naheliegendem wie dem Mond, über eine eingestürzte Sonne, die sich 33 mal in der Sekunde dreht, über sichtbar gemachte "Dunkle Materie" bis hin zur Struktur des Kosmos, die aussieht, wie aneinander klebende Seifenblasen.

Sighard Schräbler

03 / 24
03 / 25
03 / 26
03 / 27
03 / 28
03 / 29
03 / 30
Start: 20:00
End: 21:30

Die Naturgesetze, die in unserem Universum herrschen, scheinen alle nach einem Prinzip zu funktionieren: Eine Ursache zieht immer gleiche Wirkungen nach sich. Doch die so genannte Chaostheorie hat dieses strenge Kausalprinzip scheinbar außer Kraft gesetzt: In bestimmten Fällen ist die Wirkung unvorhersehbar. In der Astronomie liefert diese Nichtlineare Dynamik wichtige Erkenntnisse - von der Stabilität der Planetenbahnen über das Aussehen des Jupiters bis zur Blasenstruktur des Kosmos.

Martin Stammberger